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KingofErrorDieWeltgehtUnter
KingofErrorDieWeltgehtUnter (Rang: Nobelpreisträger)

warum gibt es lieder die sowol für schlechte als auch für gute "geeignet" sind?

mir ist gerade aufgefallen ich hab ein lied gehört(techno/house) da war ich richtig geil drauf.....
dann ne gute freundin erzählt mir nen guter kumpel von ihr ist gestorben.... ich war schlagartig depri und das lied hat mich noch mehr runtergezogen.......

oder ist alles nur einbildung?

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Gute Frage!

Bonuspunkte: 10
Gestellt in Psychologie, Gefühle 31.01.2008 09:04
geschlossen am: 07.02.2008 09:04

4 Antworten

297377
Japanese

Japanese

Rang: Professorin (4.747) | Psychologie (61), Gefühle (12)

5 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (31.01.2008 09:08)

1

Das ist normal, der Schock verwandelt die Gefühle. Hast du den Schmerz dann ausgelebt wird dir das Lied wieder gefallen oder es dich an genau diese Situation immer wieder erinnern.

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192826
dschinghi

dschinghi

Rang: Ada Lovelace (11.961) | Psychologie (368), Gefühle (12)

30 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (31.01.2008 09:33)

2

Musik ist immer Emotion pur.
Manche Musik baut einen auf und andere wiederum macht einen nervös, oder bringt einen in Hochstimmung, Depressionen sind allerdings eher selten, weil Musik ja die Seele direkt positiv anspricht; ich meine allerdings MUSIK im Sinne von melodisch - nicht aber Rap oder Techno (das ist ja nur Rhythmus und Beat) - eher Enya, Mozart oder schmusige Oldies.
Da erinnert man sich dann an die Gelegenheiten, als man diese Musik zum ersten Mal hörte und schwelgt in Erinnerungen - ich werde dadurch immer äußerst motiviert. ☼

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53501
ThommyG

ThommyG

Rang: Student (507) | Psychologie (32), Gefühle (9)

58 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (31.01.2008 10:01)

3

Da gibt es richtiggehende und ernst gemeinte Untersuchungen, die nach der Verbindung zwischen Rhythmus und Gefühlswelt suchen.
Man hat herausgefunden, dass Musik, insbesondere der besagte Rhythmus im Unterbewusstsein an den Herzschlag im Mutterleib erinnert.
Musik in dieser Frequenz, zwischen 60 und 80 bpm, wirken beruhigend und entspannend, denn wo fühltest Du DIch am sichersten?? Gaaanau, Vorausgesetzt, DU durftest das Wohlgefühl erleben. Menschen, welche bereits vor ihrer Geburt Bekanntschaft mit Angst und Gewalt erfuhren, haben es als Erwachsene doppelt schwer, weil sie sich garnicht so richtig beruhigen können, da sie das nie gelernt hatten..
Aber zurück zu Deiner frage... Warum passt es manchmal, und manchmal nicht?. Du hast sicherlich schon mal vom Biorhythmus gehört.. Deine Psyche hat auch einen gewissen Rhythmus, der hormonell beeinflusst wird. Somit ist Musik, die mal beruhigend wird (wenn DU in einer Phase der Entspannung bist) störend, wenn Du aktiv sein willst, wenn so zu sagen Dein Sympatikus einsetzt.(Fluchtreflex/Jagdreflex)
Im umgekehrten Sinne ist dann eine aufputschende Musik (150 + bpm)störend, wenn DU Zeit und Ruhe benötigst, um Dich mit etwas anderem befasst, als mit "Jagen"..
Z.B. dann, wenn Du trautig bist. dann tut natürlich eine Musik gut, welche ein wenig melancolisch/kränkelnd wirkt.
Warum sonst macht sich der Körper selbst Platt, indem er Dir im Krankheitsfall Müdigkeit und Schlaffheit beschert? Logo: dass er sich mehr um die Krankheit kümmern kann, und sich nicht auch noch mit den täglichen Aktivitäten, die du im gesunden Zustand vollziehst, herumärgern muss.
Ebenso sagt Dir dann Dein Unterbewusstsein, dass Du im Trauerfall Zeit für die Trauer BRAUCHST, und somit eine Musik brauchst, die Dir nicht noch mehr Energie raubt. Wenn Du im Trauerfall jedoch damit "antwortest", indem Du Dich wie ein bekloppter in den Sport oder in die Agression stürzt, kann Dir das sicherkich auch helfen, dient jedoch mehr der Verdrängung als der Verarbeitung.. Denke daran, etwas zu verdrängen ist, als würdest DU einen Ball unter Wasser drücken.. Je weiter Du ihn runterdrückst, um so mehr kraft brauchst DU, um ihn unten zu halten und im so höher hüpft er dann heraus, wenn du ihn nichtmehr halten kannst..
Was denkst Du, warum in vielen Therapien die Musik DER Schlüssel zum Unterbewusstsein schlechthin ist??
Grüße...

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rovesnik

rovesnik

Rang: Einsteigerin (88) | Psychologie (45)

6 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (05.02.2008 14:45)

4

Menschen sind sehr seltsam, wenn mir ganz schlecht geht, höre ich so gennante "Politische Lieder", ich kenne so was auf Deutsch nicht, was mann als Beispiel nehmen kann.

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Mariamontessori
Mariamontessori

Du hattest dieses Gefühl weil du den Rhytmus den song mit dem verbunden hast was deine Freundin dir erzählt hat! In dem moment ist folgendes passiert: Du hörst dir das Lied an empfindest es als schön! deine freundin kommt während du das lied herein und erzählt dir von dem Tod eines Freundes! Du bekommst einen Schreck, Trauergefühl und das Lied zieht dich mit runter weil Musik auf unsere Gefühlswelt einfluss hat! Wenn du das Lied irgenwo nochmal hörst wird dein Gehirn dieses Erlebniss wieder ob bewusst oder unbewusst dir in Erinnerung holen!!

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Laralu8
Laralu8

Das Unterbewußtsein hat seine eigene Sprache. Diese Sprache setzt sich aus Worten (in ganz bestimmter Weise), Bildern, Gerüchen, Tönen und allen möglichen Sinneseindrücken zusammen. Viele Menschen verbinden z. B. im Laufe ihres Lebens Höhe mit Angst, weil sie Bilder von Abstürzen oder unangenehme Erlebnisse in Verbindung mit Höhe im Unterbewußtsein abspeichern (klassische Konditionierung). Musik wirkt direkt auf unser Unterbewußtsein und wird deshalb sehr schnell mit Gefühlen, Bildern oder bestimmten Situationen verknüpft. Unser Musikgeschmack richtet sich im Prinzip auch nur danach, welche Erlebnisse und Bilder wir mit der Musik verbinden.