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hexe196740
hexe196740 (Rang: Mileva Einstein^3)

Liegt bei Asthma auch ein Gendefekt vor?

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Gute Frage!

Bonuspunkte: 75
Gestellt in Medizin 23.10.2007 02:48
geschlossen am: 25.10.2007 02:47

2 Antworten

87518
blaues_salz

blaues_salz

Rang: Mileva Einstein3 (39.067) | Medizin (931)

2 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (23.10.2007 02:49)

1

Ein internationales Forscherteam hat eine Genvariante entdeckt, die für die Entstehung von Asthma bei Kindern mitverantwortlich ist. Kinder mit dieser Variante hatten ein sechzig bis siebzig Prozent höheres Risiko, an Asthma zu erkranken. Was genau die Funktion der beteiligten Gene ist und wie diese sich auf die chronische Erkrankung der Atemwege auswirken, wissen die Wissenschaftler noch nicht. Sie hoffen jedoch, dass mithilfe der Entdeckung neue Behandlungsansätze für die Krankheit entwickelt werden können.
Die Wissenschaftler stützen ihre Ergebnisse auf Genanalysen von mehr als zweitausend Kindern, von denen knapp tausend an Asthma litten. Die Forscher untersuchten bei den Kindern Mutationen in den genetischen Bausteinen und analysierten die Ausprägung bestimmter Gene in den Blutzellen der Kinder. Dabei stießen sie auf den Zusammenhang zwischen der Ausprägung eines Gens namens ORMDL3 und dem Asthmarisiko. Dieses Gen gehört zu einer Genfamilie, die nach bisherigen Erkenntnissen bei der Bildung von bestimmten Bausteinen in den Membranen der Zelle eine Rolle spielt. Völlig unklar ist, warum es sich auf das Asthmarisiko auswirkt.

Ähnliche Gene seien bereits in primitiven Organismen wie der Hefe gefunden worden, erläutert William Cookson, einer der beteiligten Wissenschaftler. Er vermutet, dass ORMDL3 Teil eines sehr ursprünglichen Mechanismus der Immunabwehr ist. Direkt Teil einer allergischen Reaktion sei es jedoch nicht. Da das Gen bei Asthmatikern besonders aktiv ist, könnte es ein neuer Ansatzpunkt für Therapien gegen die Krankheit oder für die Vorbeugung sein, hoffen die Forscher. Dazu müssten jedoch in weiteren Studien die genaueren Zusammenhänge geklärt werden.

Asthma entsteht aus einem bisher noch nicht im Detail verstandenen Zusammenspiel von Auslösern aus der Umwelt und genetischen Faktoren. Wissenschaftler hatten in der Vergangenheit immer wieder Vermutungen über bestimmte Gene angestellt, die für den genetischen Einfluss verantwortlich sein könnten. Mit ihrer Studie hätten die Forscher den bisher stärksten bekannten Effekt eines Gens auf die Erkrankung beobachtet, erklärt Cookson.
quelle. wissenschaft.de

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176924
docgp_44

docgp_44

Rang: Albert Einstein2 (30.518) | Medizin (1.512)

3 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (23.10.2007 02:50)

2

der nicht bewiesenen vermutung bis heute nach ja!
asthma zaehlt NOCH zu den autoimmunerkrankungen.

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blondi.Paar.Elfriede
blondi.Paar.Elfriede

Ja das ist ganz sicher so, auch wenn jemand in der Verwandtschaft Neurodermitis oder das sogenannte Hautasthma gehabt hat, ist die Wahrscheinlichkeit von Asthma bei den Nachkommen sehr groß. Übrigens das kann bis zu 9 Generationen zurückgehen.

47391
hexe196740
hexe196740

dankeschön für die intressante info!wünsch noch einen schönen abend und schick mal herzliche grüße rüber!