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mona1231
mona1231 (Rang: Mileva Einstein)

Ist der Konsumzwang das Sedativum, das uns alle ruhig hält?

Es muss immer mehr und immer größer und schöner und schneller sein. Wir jagen Dingen hinterher, die nachdem wir sie besitzen, in irgeneiner Ecke vergessen werden. Glücklich macht uns das alles nicht nur noch hungriger. Wir verlieren dabei das wesentliche aus den Augen und werden zu bequemen Allesfressern.

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Gute Frage!

Bonuspunkte: 250
Gestellt in Philosophie, Psychologie, Politik 10.10.2008 12:23
geschlossen am: 17.10.2008 12:23

17 Antworten

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Myrt

Myrt

Rang: Albert Einstein (16.114) | Politik (257), Psychologie (33), Philosophie (28)

2 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 12:24)

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So sind Menscehn

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jennihh

jennihh

Rang: Studentin (526) | Politik (18)

2 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 12:25)

2

Du hast recht...aber so sind wir Menschen nun einmal, wir sind NIE Zufrieden. Wir wollen immer mehr

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kerstin3398

kerstin3398

Rang: Emmy Noether (9.370) | Politik (49), Psychologie (30), Philosophie (13)

4 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 12:27)

3

größer-höher-weiter

...und sehr viele Menschen sind diesem Konsumzwang so erlegen, dass sie sich dafür total überschulden, um bessere Klamotten zu tragen als die beste Freundin, Markensachen müssen her, das Auto muss teurer sein, als das des Nachbarn und das Haus größer als das der Verwandschaft.
Nein, das kann nicht glücklich machen! In meinen Augen den Sinn des Lebens verkannt.

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klke1964

klke1964

Rang: Nobelpreisträgerin (5.893) | Psychologie (192), Politik (14), Philosophie (13)

6 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 12:29)

4

Einsicht ist der beste Weg zur Besserung, aber geändert wird nichts, da wir eben so sind.

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curtzel

curtzel

Rang: Professor (5.233) | Politik (15), Psychologie (14)

11 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 12:34)

5

Also, als Sedativum würde ich den Konsumzwang ja nicht gerade bezeichnen. Im Gegenteil, du bist doch ständig auf Achse, um ihm
nachzukommen.
Es ist doch eher eine Sucht, also eine Krankheit, der man, wie kerstin3398 schreibt, erlegen ist!

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w1ll17ue19n1

w1ll17ue19n1

Rang: Albert Einstein (15.446) | Psychologie (108), Philosophie (90), Politik (50)

35 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 12:58)

6

Hartz IV Empfänger unterliegen keinem Kaufzwang. Sie sind von Natur aus gelassen und benötigen keine Sedativum.

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dixinight

dixinight

Rang: Professor (4.851) | Politik (135), Philosophie (80), Psychologie (65)

39 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 13:02)

7

ja, das stimmt schon so, liebe Mona...und es hat ja nun doch einige Jahrzehnte ganz gut funktioniert. "Neu", "Besser" waren immer wieder blitzende und blinkende Verführer, die unsere Augen zum leuchten brachten uns zu Arbeit anspornten und berauschten. Das irgendwas aber aus dem Lot geraten ist konnte man in den letzten Jahren vielleicht daran merken, daß die Schlagwörter für unsere Fütterung in die Richtung gingen "Billiger" und "Geiz ist geil".
Aber vielleicht liegt in der Entwicklung ja auch was positives:
Wenn Süchtige ihr Mittelchen nicht mehr wie selbstverständlich konsumieren können werden nach gewissen Irritationen und dem Schrei "Ich will aber !!!" - vielleicht doch neue Impulse und Kräfte wach...

lg
und ein wunderschönes Wochenende für Dich...
g.

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Mirko.Bunse

Mirko.Bunse

Rang: Einsteiger (135) | Philosophie (107), Psychologie (5), Politik (5)

42 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 13:05)

8

Ich sehe Konsumzwang nicht als "Ruhigstellung". Dazu müsste Werbung vom Staat ausgehen. (Die Werbung, die alles als schön etc. beschreibt ist wie ich finde eine Hauptursache für die Konsumsucht)
Werbung geht von der Industrie aus und die wird keinen Grund haben, uns "ruhigzustellen".

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Reptilus

Reptilus

Rang: Albert Einstein (24.318) | Politik (250), Psychologie (138), Philosophie (73)

50 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 13:13)

9

yup, konsum dient der ruhigstellung der leute. genauso wie die informations- und dokumentenlenkung und die mediale kontrolle. die oben vertretene ansicht, dass die werbung vom staat ausgehen müsste, um dem "tatbestand" der ruhigstellung durch die politik zu bestätigen, trifft nur oberflächlich zu. letztendlich instrumentalisiert die industrie die politik zu ihren zwecken. so lange unsere politiker durch die lobbies, die sie vertreten mehr kohle verdienen, als mit ihren "amtsgeschäften", kann man durchaus davon ausgehen, dass es auch der industrie daran gelegen ist, die leute ruhig zu stellen. nur ein ruhiger, kritikloser konsument ist ein guter konsument ...

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ABURRI

ABURRI

Rang: Master (1.036) | Psychologie (280), Philosophie (18), Politik (7)

56 Minuten nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 13:19)

10

Wenn das Individuum innen leer wird muss man es mit etwas füllen- nicht wahr?

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danaeis

danaeis

Rang: Nobelpreisträgerin (6.351) | Politik (82), Psychologie (58), Philosophie (34)

3 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 15:07)

11

Einerseits kann man die Ansicht vertreten, dass das halt typisch menschlich sei, dieses ewige vergleichen, diese ewige Gier nach mehr und dieses letztlich sinnlose Streben nach Besitztümern. Andererseits gibt es eben auch genug Beispiele dass Menschen auch problemlos ohne sowas auskommen können, wenn ihre Bedrüfnisse auf anderen Ebenen gestillt werden.

Mehr als ein Auto, einen Fernseher, einen Kühlschrank, eine Stereoanlage etc braucht kein Mensch und nicht umsonst kann einem in Anbetracht der knappen Resourcen beim ungebremsten Konsumhunger etwa der Chinesen Angst und Bange werden. Noch eine Milliarde mehr Autos? Noch eine Milliarde mehr Kühlschränke, mehr Besitz, mehr Konsum, mehr Müllhalden, mehr Umweltzerstörung, mehr, mehr mehr....

Das ist wie mit dem Esel dem man mit einer Angel eine Karotte vor die Nase hält... er läuft und läuft und läuft bis er tot umfällt. Und wir ? Wir rennen und laufen und arbeiten um zu Geld zu kommen, wir rennen noch mehr um zu noch mehr Geld zu kommen um uns noch mehr leisten zu können... und dann? Dann haben wir alles und sind doch nicht glücklich, denn jetzt muss wieder gerannt werden, um das erreichte zu halten. Und irgendwann auf dem Totenbett, daliegend in seinem letzten Hemd kann man sich fragen, wozu das ganze Gerenne eigentlich gut war und warum man sich eigentlich nicht um was sinnvolleres gekümmert hat.

Unsere Kultur ist seit mindestens 150 Jahren komplett auf Materialismus gepolt, das fing mal als naturwissenschaftlicher Gegenentwurf zum religiösen Gesellschafts- und Menschenbild an - die Vernunft wurde anlässlich der französischen Revolution zur Göttin erklärt und Religion war tot. Wenige Jahrzente später wurde dann auch Gott für tot erklärt und der Mensch endgültig zum Mass aller Dinge. Extreme Pendelausschläge - egal auf welche Seite sie gehen.

Mittlerweile sollte sich allerdings doch langsam die Erkenntnis durchgesetzt haben, dass Materialismus (und Konsumwut ist nichts anderes als purer Materialismus) alleine genausowenig ein Goldenes Zeitalter einläuten kann, wie sich blind vergaloppierender Fortschritt und kalter, angeblich vernünftiger Intellekt.

Nun ja, der Mensch lernt nur wenn er Scheisse frisst... so gesehen erleben wir grad alle das spektakuläre -aber nicht im geringsten überraschende- Ende einer Aera. Der ungebremste Kapitalismus ist tot, die Gier hat sich selbst aufgefressen... spannend zu sehen, was als nächstes kommt.

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Rea1956

Rea1956

Rang: Nobelpreisträgerin (6.943) | Psychologie (190), Philosophie (34), Politik (10)

4 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 16:22)

12

Liebe mona,

da muß ich von mir aus gehen.
Ich habe bei mir festgestellt es hat mich früher nicht glücklicher gemacht und heute schon gar nicht. Heute würde ich eher sagen es nervt mich. Heute überlege ich sehr genau, ob ich es brauche, wann und für was. Ich habe mir mittlerweile das Ziel so gesetzt, wenn ich nach 2 Wochen noch an diese Sache dachte, ohne es mir aufzuschreiben,immer in Erinnerung bleibend, habe ich es versucht zu bekommen.
Wenn es dann schon weg war, sollte es nicht so sein. Irgendwie war ich dann sogar eher erleichtert, als mich zu ärgern.
Bis dato bin ich ja auch ohne diese Sache gut ausgekommen.

Das ganze hin und herjagen, nach dem was wieder besser ist, wenn ich mit meinen Dingen zufrieden bin, mache ich nicht mehr.
Es ist mehr Anstrengung und Energie die da dann bei drauf geht, als wenn es mir die Sache wert ist.
Auch weiß ich für mich mittlerweile, dass vieles ein kompensieren für was war oder ist.
Immer Neues, besseres haben zu wollen bringt meines Erachtens die Menschen in ein Chaos.
Wieviel schöner ist es doch einen Wunsch nach Bestimmtem, Traum bleiben zu lassen. Nein zu sagen, nachdem das Herz begehrt, ist für mich eher ein Glücksgefühl, weil ich dem wiederstanden habe, als es zu kaufen. Das ist für mich immer ein kleiner Sieg.
Außerdem mag ich die Massenproduktion von Vielem eh nicht. Wie du schon so schön schreibst, es liegt dann in der Ecke.
Ich jendenfalls werde unruhig, gereizt und nervös, jemehr ich habe.
Außerdem ist es nicht der Wert mehr den es gekostet hat.
Keiner kauft es Dir mehr so leicht ab, nur verschenken kannst du es noch, wenn die Leute es wollen.

So hatte ich früher viele Bücher, Lexikothek und Phonothek.
Sie wegen Platzmangel aufzulösen, was mir in der Seele weh tat, gelang nicht wirklich.Also auch in Zeiten wo noch viel gelesen wird, überlege ich mir, ob ich überhaupt noch dazu komme.
Auch wenn Freunde zu Besuch kommen, oder meine Eltern mich fragen, will ich nichts.
Es sei denn ich kann es so gesehen mit ihnen oder Freunden genießen.
Das wäre dann etwas leckeres zu Trinken oder zu Essen, als wieder ein Teil in meiner zu kleinen Wohnung.
Außerdem man bedenke mal den Aufwand des Wegschmeißens. das kostet mir zu viel. Und Weiterverschenken an Sachen, die nicht wegen Hunger und Wärme sind, schaffe ich nicht. Fast jeder in meinem Freundeskreis hat es schon, will es natürlich dann nicht und ist froh, es nicht zu bekommen.
Und die Arbeit zu Hause damit, immer abstauben oder sauberhalten.
Ich orientiere mich dann lieber an Dingen der Natur, des Essens und das ich andern helfen kann sich was zu kaufen, denen es wirklich an Wichtigem fehlt. Das ist meine Ruheoase und ich bin zufrieden.
Ich hoffe ich konnte dir hier aus meiner Sicht etwas zu deiner Frage sagen.

Lg.Rea


Ergänzung vom 10.10.2008 16:35:

Mir fällt noch ein, wenn man glaube ich mal ganz unten war
und weiß was wirklich gebraucht wird für seine Bedürfnisse,
der könnte es schaffen, später diesem Konsumzwang nicht mehr zu erliegen.

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Drachenfluegel

Drachenfluegel

Rang: Einsteigerin (35) | Politik (52)

7 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (10.10.2008 18:29)

13

in gewissen masse ja, reichtum geld oder dinge lenken ab und können beruhigen. Unsere Zeit wird dadurch gekennzeichnet das wir immer mehr und mehr brauchen um einerseits unsere gier nach neuen zu befriedigen und andererseits mit den anderen mithalten zu können. die meisten beschäftigen sich damit auch nicht richtig damit, wichtig für sie ist es das sie es haben. Teilweise denke ich das auch die Erhöhte werbemittel unseren Verbrauch verstärken die Forschung ist soweit das sie versucht uns unbewusst auch zu beeinflussen, darum gibt es auch wahnssinnig viel marketing abteilungen. die sich darauf spezialiesieren oder Forschungsabtleiungen für den Konsum, die meinungsumfragen oder Panel machen.. alles wird rein pschologisch so erforscht das man den dran versprüht etwas zu kaufen, das einzige postitive an dieser Wohlstandsgesellschaft oder bzw. Kaufsucht ist das Arbeitsplätze erhalten bleiben und somit der markt ganz gut ausgelichen ist. Frühres hatte man nicht soviel geld und hat eher gesparrt. So hat sich das weltbild verändert. Gehst du in arme länder die kaufen nciht so viel.

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Taschennagel

Taschennagel

Rang: Doktor (2.855) | Psychologie (311), Philosophie (20), Politik (15)

20 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (11.10.2008 07:58)

14

Ja!!!!!!!!

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Mambo.Kings

Mambo.Kings

Rang: Albert Einstein4 (55.985) | Politik (264), Philosophie (192), Psychologie (172)

30 Stunden nachdem die Frage gestellt worden ist (11.10.2008 18:13)

15

KonsumZWANG kann nicht beruhigend wirken. Nimm nur mal die alljährlichen Weihnachtseinkäufe - der pure Stress!
Es gibt aber eine KonsumLUST, die auf viele anziehend wirkt. Klassisches Beispiel: Frauen im Schuhgeschäft. Oder ein schöner Schaufensterbummel, genussvoll auf dem Flohmarkt stöbern, ein Einkauf auf dem Bio-Bauernhof usw.
Konsum muss nicht per se schlecht sein, es kommt - wie überall - darauf an was man daraus macht.

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387524
w50ausmuenchen

w50ausmuenchen

Rang: Juniorprofessorin (3.991) | Psychologie (423), Philosophie (31), Politik (12)

3 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (12.10.2008 23:43)

16

Viele Menschen sind eben so, weil man in heutiger Gesellscahft nur ws zählt, wenn man was vorweisen kann!

Das ist Stupide!, Ich denke da anders, weil ich mir nur ds Nötigste kaufe oder Anschaffe, was ich eben gerade zum Leben brauche.

Nicht mehr und nicht weniger!

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Asbural

Asbural

Rang: Doktorand (1.968) | Politik (170), Philosophie (48), Psychologie (23)

5 Tage nachdem die Frage gestellt worden ist (14.10.2008 13:41)

17

wenn ich mal ausser acht lasse, dass jede aktion eine reaktion auslöst und nicht der philosophie anhänge, dass jeder von mir verdiente euro einem anderen weggenommen wird, dann, ja dann schäme ich mich weder dafür dass es mir gutgeht, noch wirst du mir ein schlechtes gewissen einreden, dass ich mir etwas leiste.
der Umverteilungsgedanke entsteht ja immer dort, wo es nichts zu verteilen gibt.
Dadurch dass ich die möglichkeiten dazu habe, vermeide ich ja gerade zum allesfresser zu werden
Der Einheitsbrei von der Gleichheit und Brüderlichkeit kann nur durch Haben angerührt werden, vom nichthaben oder soll gleichst du kein konto aus auch nicht das zwischen gerecht und ungerecht

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118581
manju
manju

Was Du für schöne Wörter kennst .. Gehts auch in deutsch, oder wird es da zu schwer?

234585
klke1964
klke1964

Also, ich habs verstanden.

285333
mona1231
mona1231

Ich bin davon ausgegangen, dass es bekannt ist, was ein Sedativum ist, ein Beruhigungsmittel.

18774
Reptilus
Reptilus

@ mona1231: verstehst du in diesem kontext "ruhig halten" im sinne von "nicht aufmucken", "nicht rebellieren" gegen politik, staat, ungerechtigkeit etc. etc. etc.?

285333
mona1231
mona1231

ja genau. Wir sind so sehr mit Konsumieren beschäftigt und auch mit der Sorge, nicht mehr konsumieren zu können, dass wir alles andere aus den Augen verlieren. Daher auch das Sedativum!

18774
Reptilus
Reptilus

okay verstanden, dann kann ich auch darauf antworten ;-).

388749
haad78
haad78

dein bild irritiert: stell dir vor, der konsum("zwang") des kleinen/ der kleinen wird nicht gestillt...?...^^

388749
haad78
haad78

ps: sedativum kann tetrahydrocannbinol, C2H5OH, opitate oder diverse medikamente sein, aber auch körpereigene stoffe wie serotonin und die eigenen opiate, blablabla und alles was beruhigt, darf metaphorisch sedativum genannt werden, wenn denn der ursprung doch substanzieller natur ist. meditation ist in dem sinne keins.

285333
mona1231
mona1231

Ich hätte auch Tranquilizer benutzen können, allerdings hätte ich das dann groß und breit erklären müssen!
Ich glaube die Frage ist so, wie sie gemeint war auch angekommen.