Natürlich kann aus dem Bösen, das Gute werden. Denn nichts, für mich, ist uno. Alles im Leben hat zwei Seiten. Ambovalent ist, denke ich, das richtige Wort dafür. Wenn es einen bösen Weg gibt, gibt es auch einen guten. Man muss nur für sich selbst entscheiden, ob man den bösen oder den guten Weg gehen möchte bzw. böse oder gut sein möchte. Meist wankt man zum Bösen, weil dieser Weg einfacher und lohnreicher zu scheinen mag. Und oft denkt man: Warum soll ich etwas gutes für jemand anderen tun, wenn ich dafür sowieso nicht belohnt werde. Aber im endeffekt wird man immer dafür belohnt.
Denk an die goldene Regel:
Was du nicht willst,
dass man dir tu,
das füg auch keinem andern zu.
Und habt ihr auch mal drüber nachgedacht was die Pointe von Märchen sind. Eigentlich denkt man ja im ersten Augenblick, dass Märchen nie eine sinnvolle Pointe haben könnten. Aber sie haben es. In Märchen, egal in welchem, siegt immer das Gute. Und das soll eine Lehre für die Kinder sein, dass, wenn man Gutes tut, dafür belohnt wird. Vielleicht auch mit einer Prinzessin ;)
Und auch wenn man an die Religion denkt, ist es besser Gutes zu tun, obwohl man nicht dafür belohnt wird. Man wird bei den meisten Religionen, nach dem Leben auf Erden, im Leben danach belohnt, indem man beispielsweise ins Paradis kommt.
Ich bin etwas vom Thema abgewankt, aber ich möchte einfach mit dem ganzen sagen:
Ihr könnt alle selbst entscheiden, ob man vom Bösen zum Guten übergehen möchte. Und man sollte es tun, obwohl es nicht immer gleich so scheint, dass dies der richtige Weg ist, glücklich zu sein. Man soll sich nicht vom Schein trügen lassen, denn wenn man Gutes macht, wird man IMMER dafür belohnt.
Lg vieldenker